Bauwagen als Camera obscura

Ein Projekt mit optischen und fotografischen Spielereinen und Faszinationen.

 

Der Bauwagen beinhaltet unterschiedliche Projektangebote welche  miteinander kombinierbar sind. Je nach Altersstufe können die Aufgaben und Angebote inhaltlich und zeitlich angepasst werden. 

Wir empfehlen die Teilnahme mit möglichst kleiner Gruppenstärke.

 

Aufgrund des Transportes des Bauwagens ist es empfehlenswert das

Projekt-Camera obscura über einen längeren Zeitraum bzw. für mehrere Gruppen einzuplanen.

 

Gefördert durch Mittel der Thüringer Staatskanzlei in

Kooperation mit der LAG Jugendkunstschulen Thüringen e.V.

 

 

 

 


Camera obscura

Was passiert, wenn in einen dunklen Raum (Camera obscura/ dunkler Raum) durch ein kleines Loch, Licht eintritt? Mit unterschiedlich großen Lochkarten simulieren wir größere und kleinere Blenden eines „Fotoapparates“. Die Kinder können beobachten was mit der Abbildung passiert, wenn die „Blende“ kleiner oder größer wird. Hierbei geht es auch um die Beobachtung zwischen dem Zusammenhang von Blendengröße und Bildschärfe.

Welchen Weg nimmt ein reflektierter Lichtstrahl?

Warum macht die Welt Kopfstand? 

 

Ab der 1. Klasse/ 6 Jahren

Dauer je nach Gruppenstärke ca. 1 Std.

Kombinierbar mit weiteren Angeboten.

 

Was benötigt wird:

Waagerechten Stellplatz mit Blick auf Häuser, Straße, Schulhof etc.

Standplatz möglichst im schattigen Bereich mit Blickrichtung auf sonnige Stellen und Objekte. 

 

 

 


Lochkamera – Fotografieren mit Dosen

Was in der Camera obscura passiert können die Teilnehmer*innen im kleinen Maßstab mit den Dosenkameras selber ausprobieren. Die Dosen werden im Dunklen mit Fotopapier bestückt. Die Kinder suchen sich ihre Fotomotive und belichten das Fotopapier.

Es findet ein Prozess des Erforschen und Herantasten statt.

Was kann die Lochkamera und was nicht?

In ein Forscherheft werden die Ergebnisse eingetragen und für nachfolgende

Teilnehmer*innen als persönliche Erfahrung weitergegeben. Die Kinder arbeiten im Labor an Entwickler- und Fixiererschalen.

Entstandene Fotografien sind Negative. Es geht ums Experimentieren.

Es kann gemeinsam im Team gearbeitet werden.

 

Ab der 4. Klasse / 9 J

Dauer ca. 2 bis 6 Std.

 

Was benötigt wird:

Einen dunklen Raum mit Wasseranschluss.

Tische

In kleinen Gruppen kann auch im Bauwagen gearbeitet werden.

 

Was die Teilnehmer*innen bitte mitbringen sollten:

Ein altes Handtuch. Uhr, Stoppuhr oder Handy. Bitte ältere Kleidung tragen.

 

Das bringen wir mit:

10 Dosenkameras, Forscherheftchen, Chemie, Wannen, Fotopapier, Schürzen, Stifte.Bei Bedarf Stoffe oder schwarze Pappen um einen Raum zu verdunkeln.

 

Belehrung mit dem Umgang von Chemikalien.

 

 

 

 

 

 


Cyanotypie

 

Wir belichten mit Hilfe der Sonne. Um Cyanotypien herzustellen benötigt man UV-Licht. Bei schlechtem Wetter können wir auch mit UV-Lampen im Raum arbeiten. (kleinere Gruppen). Je nach Alter der Teilnehmer*innen gibt es unterschiedliche Aufgabenstellungen. Beginnend mit einfachem auflegen von Pflanzen. Fotogramme von flachen Gegenständen. Fotogramm mit unterschiedlichen Papieren. Schattenwurf von Gegenständen. Kombinationen und Experimente. Cyanotypien herzustellen macht viel Spaß, ist sehr vielseitig und lasst der Kreativität freien Lauf. Es ist auch möglich zu einem bestimmten Thema eine Geschichte zu gestalten, Zeichnungen einzufügen sowie Texte. Ein kleines Buch oder Leporello entstehen zu lassen. Bitte vorab um Absprache. 

Cyanotypien werden mit Wasser fixiert. 

 

Ab 3. Klasse / ab 8 Jahren

Dauer ca. 3-6 Std.

Projekttage

 

Was benötigt wird:

Einen dunklen Raum mit Wasseranschluss möglichst nahe am Ausgang.

Tische und Stühle.

Freigelände mit Sonneneinstrahlung.

 

Was die Teilnehmer*innen bitte mitbringen sollten:

Bitte ältere Kleidung tragen.

Ein altes Handtuch.

Schere, Stifte.

Aufgabe als Vorbereitung zum Projekttag:

Kleine flache Gegenstände die eine besondere Form haben und

Gegenstände die einen schönen Schattenwerfen suchen und mitbringen.

 

Das bringen wir mit:

28 Glasplatten und Klemmen

vorbereitetes Cyanotypiepapier.

Wannen und Zangen.

Schürzen mit darauf belichteten Aufgaben und Informationen.

UV- Lampen, Schutzbrillen.

Diverse Gegenstände und Bastelbedarf.

 

Es gibt fünf verschiedene Anleitungen, je nach gewünschtem Schwierigkeitsgrad und Dauer der Veranstaltung.

 

Schlechtwettervariante mit UV-Lampen nur in kleiner Gruppe empfehlenswert.

 

 

 

 

 

 

 

 


Silhouettierstuhl, der Schattenriss     Portrait der „armen Leute“

Die „schwarzen Kunst“ breitete sich Mitte des 18. Jahrhunderts über Europa aus. Bislang war die kostspielige Portraitkunst nur wohlhabenden Kreisen vorbehalten. Durch die Herstellung einer Silhouette, wurde auch für weniger wohlhabende Personenkreise, eine Darstellung ihrer Person möglich.

 

Im Team kann, mit Hilfe des Silhouettierstuhls, ein Schattenriss entstehen.

Zeichner*inn und Modell arbeiten gemeinsam und tauschen die Positionen und Aufgaben aus. Entstandene Zeichnungen können im Anschluss weiter gestaltet und bearbeitet werden. Der Schatten kann als erkennbares Portrait abgebildet werden oder eine fantasievolle Figur darstellen. Aus Pappen und diversen Materialien können Verkleidungen hergestellt werden. 

Hinweis:

Bei größeren Gruppenstärken wird etwas Geduld benötigt. Es können zeitgleich nur vier Personen an den Stühlen aktiv werden.

 

Tipp:

Als parallel laufende Aufgabe könnte ein Schatten-Daumenkino erstellt werden.

Tipp:

Mit vorhandenen Pantographen kann versucht werden, Vergrößerungen oder Verkleinerungen der Portraits herzustellen.(ab 12 Jahren)

 

Ab 3. Klasse / ab 8 Jahren

Dauer ca. 2-4 Std.

 

Was benötigt wird:

Einen abgedunkelten Raum und einen Arbeitsraum.

Stromanschluss.

Tische und Stühle

 

Was die Teilnehmer*innen bitte mitbringen sollten:

Scheren. Alte Zeitungen als Unterlage

 

Das bringen wir mit:

zwei Silhouettierstühle, Lampen, Verlängerungskabel.

Papier, Stifte, Wasserfarben, Pinsel, Klebstoff, Pappen, Gummis, etc.

 

 

 

 


Wie Bilder laufen lernten.           Wundertrommel und Daumenkino

Wenn Bilder laufen lernen und aus Zeichnungen ein „Film“ entsteht ist immer Bewegung im Spiel. 

Eine Wundertrommel läd ein dies auszuprobieren. Im Anschluss wird eine eigene, kleine Wundertrommel gebastelt und Zeichnungen für den Filmstreifen hergestellt. Einfache Darstellungen welche sich jeweils mit einer kleinen Veränderung wiederholen. 

Alternativ kann ein Daumenkino gezeichnet werden.

Es passt in die Hosentasche und beruht auf dem gleichen Effekt wie die Wundertrommel.  Durch schnelles abblättern von leicht veränderten Motiven. 

 

Ab 3. Klasse / ab 8 Jahren

Dauer ca. 2-4 Std.

 

Was benötigt wird:

Arbeitsraum mit Tischen und Stühlen

 

Was die Teilnehmer*innen bitte mitbringen sollten:

Scheren. Alte Zeitungen als Unterlage

Kleine Glasflasche mit Verschluss oder kleine PET-Flasche mit Verschluss. (Bau der Wundertrommel)

  

Das bringen wir mit:

Bastelmaterialien. Spiegel. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Kaleidoskop und optische Spielereien

Ausprobieren, basteln und mitnehmen!

Es sind Anschauungsobjekte zum Spielen und Staunen vorhanden.

Im Anschluss darf gebastelt werden.

 

Kreisel, Thaumatrop, Kaleidoskop.

 

Ein Kaleidoskop läd zum Stauen und Ausprobieren ein. 

Bei den Kreiseln verändern sich Farben und Muster.

Das Thaumatrop fügt Dinge zusammen, welche zusammengehören.

 

Ab 1. Klasse / 6 Jahre

Dauer ca. 2 Std.

 

Was benötigt wird:

Arbeitsraum mit Tischen und Stühlen

 

Was die Teilnehmer*innen bitte mitbringen sollten:

Scheren. Alte Zeitungen als Unterlage

 

Das bringen wir mit:

Bastelmaterialien. Anschauungsmaterial.

 

 



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